Nikolaus Walther Fachanwalt für Strafrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht
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Berufung in Strafsachen

Fachanwalt für Strafrecht vertritt Mandanten bundesweit in Berufungsverfahren

Wenn Sie von einem Gericht wegen einer Straftat in der ersten Instanz verurteilt wurden, unterstützt Sie Rechtsanwalt Walther als Fachanwalt für Strafrecht bei der Durchführung der Berufung. Spätestens in einem Berufungsverfahren sollten Sie sich von einem Rechtsanwalt vertreten lassen, der seinen Schwerpunkt im Strafrecht hat. Denn nach einer Berufungsverhandlung gibt es nur noch die Möglichkeit der Revision. Die Erfolgsaussichten der Revision sind aber in hohem Maße abhängig von der Qualität der Verteidigung in der Vorinstanz. Fehler und Versäumnisse in der Berufungsverhandlung können in der Revision regelmäßig nicht mehr korrigiert werden.

 

Um gegen ein Urteil Berufung einzulegen, haben Sie ab der Urteilsverkündung nur eine Woche Zeit.  Es ist daher unbedingt erforderlich, dass Sie sich unverzüglich nach Urteilsverkündung an einen Rechtsanwalt wenden, wenn Sie verurteilt wurden und mit der Verurteilung nicht einverstanden sind. Die Berufung ist bei dem Gericht einzulegen, welches das Urteil gesprochen hat.

 

Berufung

 

Durch die Einlegung der Berufung wird die Rechtskraft des erstinstanzlichen Urteils gehemmt, und zwar in dem Umfang, in dem das Urteil angefochten wurde. Der Prüfungsumfang der Berufung unterscheidet sich nicht vom ersten Rechtszug. Die Berufung ist möglich gegen erstinstanzliche Urteile des Amtsgerichts (Einzelrichter und Schöffensachen). Gegen Urteile des Landgerichts können Sie nur Revision einlegen.

Bei Urteilen des Amtsgerichts haben Sie die Wahl, ob Sie Berufung oder Revision (sog. Sprungrevision) einlegen wollen. Da bei der Revision nur Fehler des erstinstanzlichen Gerichts geprüft werden, aber keine erneute Beweisaufnahme stattfindet empfiehlt es sich nur ausnahmsweise, gegen ein erstinstanzliches Urteil des Amtsgerichts Revision einzulegen. Die Berufung kann, muss aber nicht weiter begründet werden.

 

Wird die Berufung lediglich durch den Angeklagten oder von der Staatsanwaltschaft zu dessen Gunsten eingelegt, so darf das Urteil nicht zum Nachteil des Angeklagten abgeändert werden (reformatio in peius).

 

 

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass durch die Kontaktaufnahme über das Kontaktformular kein Mandatsverhältnis begründet wird.

Auch auf die Fristen zur Einlegung oder Begründung eines eventuellen Rechtsmittels hat die Anfrage keinen Einfluss!!!

 

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