Nikolaus Walther Fachanwalt für Strafrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht
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Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder-/jugendpornographischer Schriften

Viele Mandanten kostet es große Überwindung, mit derartigen Problemen überhaupt einen Anwalt aufzusuchen. Rechtsanwalt Walther betreut seit vielen Jahren Mandanten bei derartigen Vorwürfen. Sie können sicher sein, dass Sie so freundlich und professionell betreut werden wie alle Mandanten, die in der Kanzlei Hilfe suchen. 

 

Die §§ 184 b, c StGB (Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder- und/ oder jugendpornographischer Schriften) sind Straftatbestände, die relativ häufig mit schwerwiegenden staatlichen Zwangsmaßnahmen, insbesondere Hausdurchsuchungen einhergehen. Dabei sind Durchuchungen nicht nur am Wohnort denkbar, sondern je nach Fallgestaltung auch bei Dritten, z.B. dem Arbeitgeber. Neben den unmittelbaren strafrechtlichen Zwangsmaßnahmen drohen eine Vielzahl weiterer Probleme, im familiären Bereich als auch im Freundes- und Bekanntenkreis sowie ggf. auch beim Arbeitgeber.  Eine Vorstrafe in diesem Bereich wird ggf. auch in das Führungszeugnis eingetragen. Dies wird von Arbeitgebern generell nicht gerne gesehen da häufig die Befürchtung besteht, dass entsprechendes Material auch auf Firmenrechnern landen könnte.

 

Entdeckt werden die Taten regelmäßig dadurch, dass die Ermittlungsbehörden mitbekommen, dass strafrechtlich relevantes Material auf den eigenen Computer heruntergeladen wurde. Auch wenn einmal ein Großhändler ins Visier der Ermittler gerät und sich herausstellt, wer dort welche Bilder gekauft hat, kann dies zu Hausdurchsuchungen führen. 

In einer Vielzahl der Fälle sind es aber gar nicht die Dateien, also Videos oder Bilder, die die Polizei ursprünglich gesucht hat, die zu einer Verurteilung führen, sondern viele weitere Fotos und Videos, die die Täter häufig über einen langen Zeitraum gesammelt haben.

 

Ist der erste Schock überwunden macht es Sinn, sich schnell professionelle anwaltliche Hilfe zu holen. Denn gerade in diesem Bereich kann man durch frühe Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden und gründliche Vorbereitung einer eventuellen Hauptverhandlung sehr gute Ergebnisse erzielen. Generell ist für die Bestrafung im Zusammenhang mit dem Erwerb, Besitz oder Verbreiten kinderpornographischer und jugendpornographischer Schriften neben anderen Faktoren bedeutsam, in welchen Mengen Fotos und Videos gefunden wurden. Es kommt außerdem darauf an, wie der Täter mit seiner Neigung umgeht und ob einschlägige Vorstrafen bestehen. 

 

Rechtsanwalt Walther arbeitet in geeigneten Fällen eng mit sehr erfahrenen Therapeuten zusammen. Kann ein Mandant bis zum Gerichtstermin nachweisen, dass er ernsthaft an sich gearbeitet hat bestehen durchaus gute Chancen, dass er nochmal mit einer verhältnismäßig milden Sanktion rechnen kann. Dieses Angebot richtet sich natürlich nur an Personen, die tatsächlich entsprechende Neigungen haben. Ein Zwang zu einer solchen Therapie besteht selbstverständlich nicht, es handelt sich lediglich um ein Angebot an Personen, die ein wirkliches Interesse an einer solchen Aufarbeitung haben.  Wer lediglich einmalig aus Neugierde entsprechende Dateien runtergeladen oder angesehen hat, der benötigt auch keine therapeutische Hilfe. 

 

 

 

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