Nikolaus Walther Fachanwalt für Strafrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht
Nikolaus Walther Fachanwalt für StrafrechtFachanwalt für Verkehrsrecht   

Steuer- und Wirtschaftsstrafrecht

Fachanwalt für Strafrecht vertritt Mandanten bundesweit im Steuerstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht


Kaum ein anderer Bereich der Strafverteidigung ist so kompliziert, unübersichtlich und für den Beschuldigten gleichzeitig auch existenzbedrohend wie das Wirtschafts- und Steuerstrafrecht.

Selbst wenn sich ein Vorwurf im Nachhinein als falsch herausstellt, können durch staatliche Zwangsmaßnahmen bereits irreperable wirtschaftliche Schäden entstanden sein, denn der Vertrauensverlust bei Geschäftspartnern und Banken kann für ein Unternehmen schnell existenzgefährdend werden.

Staatliche Zwangsmaßnahmen - insbesondere die Untersuchungshaft – werden von den Betroffenen häufig als besonders gravierend empfunden. Wer gestern noch Entscheidungen über Wohl und Wehe einer Firma getroffen hat, findet sich nur schwer mit dem Alltag in einer Justizvollzugsanstalt ab.

Gerade hier ist es wichtig, dass die Verteidigung frühzeitig einsetzt.

Einerseits gilt es, unkontrollierte Einlassungen des Beschuldigten zu verhindern. Dieser ist unter dem Eindruck der U-Haft häufig schnell bereit sich zu äußern, dies auch auf die Gefahr hin, später nur wegen dieser Einlassung endgültig verurteilt zu werden.

Andererseits können schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile häufig durch eine frühzeitige Kommunikation zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft verhindert werden. Dies gilt insbesondere auch bei Durchsuchungen der Privat- und Geschäftsräume. Die Beschlagnahme von EDV Anlagen, Computern, Festplatten und Kundendaten können schnell die Insolvenz für eine Firma bedeuten. 

In Wirtschafts- und Steuerstrafsachen arbeitet die Rechtsanwaltskanzlei Walther mit einem erfahrenen Steuerrechtler eng zusammen. Dies stellt sicher, dass Sie sowohl unter strafrechtlichen wie auch unter steuerrechtlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten optimal und unabhängig beraten werden. Denn gerade in Steuersachen kann es durchaus auch aufgrund eines Fehlers des bisherigen Steuerberaters zu einem Ermittlungsverfahren gekommen sein. In solchen Fällen ist die weitere Zusammenarbeit mit dem bisherigen Steuerberater durchaus kritisch zu sehen.

 

 

Die Selbstanzeige gem. § 371 AO


Eine Besonderheit in Steuerstrafsachen stellt die Selbstanzeige gem. § 371 AO dar. Bei der Selbstanzeige handelt es sich um einen persönlichen Strafaufhebungsgrund.

Die Selbstanzeige kann auch mündlich erfolgen, was sich aus Gründen der Beweisbarkeit sowie aufgrund der Komplexität der Sachverhalte jedoch regelmäßig nicht empfiehlt.

Ob eine Selbstanzeige möglich und sinnvoll ist bedarf einer genauen Prüfung. Unter keinen Umständen sollte eine solche Anzeige aus einer Kurzschlussreaktion heraus erfolgen, da die Selbstanzeige nur unter bestimmten Voraussetzungen strafbefreiend wirkt.

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