Nikolaus Walther Fachanwalt für Strafrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht
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Tötungsdelikte

 

Als Fachanwalt für Strafrecht vertritt Sie Rechtsanwalt Walther auch, wenn gegen Sie wegen der versuchten oder vollendeten vorsätzlichen Tötung eines Menschen ermittelt wird. Da bei einer Verurteilung wegen Mordes eine lebenslange Freiheitsstrafe droht versteht es sich von selbst, dass in einem solchen Verfahren keine Fehler gemacht werden dürfen. Bei dem Vorwurf eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes müssen sämtliche Register der Verteidigung gezogen werden.

Denn die Verhandlung wird in der ersten Instanz immer vor dem Landgericht stattfinden. Ist man mit dem Urteil des Landgerichts unzufrieden, bleibt nur noch die Revision, eine Berufung gibt es in diesen Fällen nicht. Eine Revision hat aber regelmäßig nur dann eine Chance, wenn bereits in der ersten Instanz vor dem Landgericht gute Arbeit geleistet wurde. Fehler, die hier gemacht wurden, sind mit der Revision praktisch nicht wieder gut zu machen.

Ziel der Verteidigung kann neben einem Freispruch auch sein, den Tatvorwurf abzuschwächen. So ist ein Mord für die Staatsanwaltschaft regelmäßig schwer nachzuweisen, da viele Mordmerkmale auch eine subjektive Komponente enthalten. Schweigt der Angeklagte oder bestreitet er diese, ist es durchaus realistisch, eine Verurteilung "nur" wegen Totschlags oder Körperverletzung mit Todesfolge zu erreichen. In Fällen, in denen eine Notwehrsituation in Betracht kommt, ist diese dem Gericht ausreichend deutlich zu machen.

Wird Ihnen ein vorsätzliches Tötungsdelikt zur Last gelegt, haben Sie Anspruch auf die Beiordnung eines Verteidigers. Der Staat schießt Ihnen also die Kosten für Ihre Verteidigung vor. Da bei diesen Delikte regelmäßig ein Rechtsanwalt beigeordnet wird (ob Sie wollen oder nicht), sollten Sie sich frühzeitig darum kümmern, einen eigenen Verteidiger zu wählen, der dann beigeordnet werden kann.

Werden Sie nicht selbst aktiv, sucht Ihnen das Gericht einen Rechtsanwalt aus. Dieser braucht jedoch keinerlei besondere Qualifikationen zu haben, er muss sich nur generell bereit erklären, die vom Gericht angetragene Pflichtverteidigung zu übernehmen. Eine spätere Umbeiordnung des Wunschverteidigers gestaltet sich dann häufig schwierig bzw. kann ohne die Zustimmung des ursprünglich beigeordneten Verteidigers nicht stattfinden.

Bei einem so schwerwiegenden Vorwurf wie der Tötung eines Menschen sollten Sie sich aber nur von einem Anwalt Ihrer Wahl vertreten lassen und nicht darauf vertrauen, dass das Gericht schon den richtigen aussucht.

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