Nikolaus Walther Fachanwalt für Strafrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht
Nikolaus Walther Fachanwalt für StrafrechtFachanwalt für Verkehrsrecht   

Professionelle Unfallregulierung durch Anwalt für Verkehrsrecht

Der Schwerpunkt der Rechtsanwaltskanzlei Nikolaus Walther liegt im Verkehrsrecht im Bereich der Unfallregulierung. Auf dieser Seite soll es darum gehen, Ihnen einen ersten Überblick darüber zu verschaffen, welche Positionen Sie in Folge eines Verkehrsunfalles überhaupt geltend machen können. Aufgrund der umfangreichen und zum Teil widersprüchlichen Rechtsprechung im Verkehrsrecht sowie den regionalen Unterschieden kann an dieser Stelle nur ein erster Überblick gegeben werden. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Nikolaus Walther.

 

Was mache ich im Anschluss an einen Verkehrsunfall?

 

Im unmittelbaren Anschluss sollten Sie darauf achten, dass die Versicherungsdaten ausgetauscht werden und dass die Polizei den Unfall aufnimmt. Eine polizeiliche Unfallaufnahme hat regelmäßig den Vorteil, dass der Unfall objektiv aufgenommen wird. Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wird später Akteneinsicht nehmen und kann daraus wichtige Erkenntnisse für das weitere Verfahren gewinnen.

 

Sie sollten vor Ort nichts unterschreiben. Wenn die Polizei Sie als Beschuldigten belehrt oder Ihnen eine Ordnungswidrigkeit vorwirft, sollten Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen. Räumen Sie am Unfallort nicht ein, den Unfall verschuldet zu haben. Unterschreiben SIe auch kein Schuldanerkenntnis, dass Ihnen der Unfallgegner aushändigt. Sofern sie päter einen Fachanwalt für Verkehrsrecht einschalten, erschweren Ihre Einlassungen nur unnötig die Abwicklung des Verkehrsunfalles sowie Ihre Verteidigung. Als Fachanwalt für Strafrecht vertritt Sie Rechtsanwalt Nikolaus Walther selbstverständlich auch kompetent bei allen Verkehrsstraftaten und Ordnungswidrigkeiten.

 

Informieren Sie im Anschluss an den Unfall Ihre Haftpflichtversicherung und ggf. Ihre Kaskoversicherung über den Unfall und setzen Sie sich dann mit einem Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Verbindung. Welche Informationen Ihre Anwalt benötigt, finden Sie hier.

 

Die Rechtsanwaltskanzlei Nikolaus Walther bietet Ihnen im Verkehrsrecht die Schaden-Schnell-Regulierung (SSR). Einfach alle wichtigen Informationen per Mail an die Kanzlei schicken und Ihr Verkehrsunfall wird professionell durch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht abgewickelt. 

 

Was ist ein Sachschaden und welche Sachschäden gibt es?

 

Der Inhalt und Umfang der Schadenersatzpflicht wird im BGB in den §§ 249 BGB ff. geregelt. Dabei gilt der Grundsatz, dass der Schädiger, also der Unfallverursacher, den Zustand wieder herstellen muss, der ohne das Schädigende Ereignis bestanden hätte. Der Geschädigte kann hierzu den zur Herstellung des ursprünglichen Zustandes erforderlichen Geldbetrag verlangen. Hierzu gehören auch die Kosten, die Ihnen für die Einschaltung eines Fachanwaltes für Verkehrsrecht entstehen.

 

Im Rahmen der Unfallregulierung kommen bestimmte Grundsätze zum Tragen, die unbedingt beachtet werden müssen.

 

1) Schadensminderungspflicht

Soweit der Geschädigte Einfluss auf die entstehenden Kosten (Schäden) hat ist er gehalten, diese gering zu halten und im Rahmen des zumutbaren jeweils den wirtschaftlichsten Weg zur Schadensbeseitigung zu wählen. Dieser Grundsatz wirkt sich beispielsweise bei den Mietwagenkosten und den Sachverständigenkosten aus. Als Fachanwalt für Verkehrsrecht achtet Rechtsanwalt Nikolaus Walther darauf, dass Sie keinen unnötigen Kosten verursachen, auf denen Sie später ggf. sitzen bleiben.

 

2) Dispositionsfreiheit

Im Ergebnis bedeutet dieser Grundsatz, dass der Geschädigte entscheiden darf, ob er reparieren will oder nicht. Welches Vorgehen daws Beste ist, besprechen Sie am Besten mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht.

 

3) Nachweispflicht

Sämtliche geltend gemachten Ansprüche müssen dem Grunde und der Höhe nach belegt werden, sowohl außergerichtlich gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung, aber auch gegenüber dem Gericht im Falle einer Klage.

 

4) Integritätsinteresse

Es handelt sich dabei um das Interesse des Geschädigten an seinen Rechtsgütern. Dies spielt bei der Abrechnung von Totalschäden eine Rolle.

 

Folgende Schadenspositonen können im Rahmen eines Verkehrsunfalles auftreten (nicht abschließend):

 

  • Gutachterkosten
  • Abschleppkosten
  • Anwaltskosten
  • Nebenkostenpauschale
  • Kostenvoranschalg
  • Mietwagenkosten
  • Reparaturkosten
  • Wertminderung
  • Ummeldekosten
  • Standgeld
  • Verschrottungskosten
  • Nutzungsausfallentschädigung
  • Schmerzensgeld
  • Haushaltsführungsschaden
  • Kleiderschaden (Motorradheln, Jacke,Hose etc.)

Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht achtet Rechtsanwalt Nikolaus Walther darauf, dass Sie keine Positionen übersehen und nicht auf Kosten sitzen bleiben.

 

Brauche ich ein Gutachten, was muss ich hinsichtlich des Gutachters beachten?

 

Üblicherweise rechnet der Fachanwalt für Verkehrsrecht auf der Grundlage eines Sachverständigengutachtens oder eines Kostenvoranschlags ab.

 

Die Gutachterkosten gehören grundsätzlich zum Herstellungsaufwand. Dabei haben Sie als Geschädigter eines Verkehrsunfalles grundsätzlich auch die freie Gutachterwahl (im Rahmen Ihrer Schadensminderungspflicht). Problematisch kann in diesem Zusammenhang z.B. die Beauftragung eines sehr weit entfernten Gutachters sein, wenn hierdurch erheblich höhere Fahrtkosten entstehen, als dies bei einem ortsansässigen Gutachter der Fall gewesen wäre. 

 

Zu Beachten ist außerdem die Rechtsprechung zu Bagatellschäden. Bei voraussichtlichen Schäden unter 1.000,00 € ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Auch wenn es hier keine starren Grenzen gibt, sollte bei nur geringen Beschädigungen sicherheitshalber zunächst ein Kostenvoranschlag eingeholt werden. Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht bespricht Rechtsanwalt Nikolaus Walther mit Ihnen die Frage, ob ein Gutachten oder lieber ein Kostenvoranschlag eingeholt werden soll und hilft Ihnen, unnötige Kosten und Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.

 

Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, einen eigenen Gutachter zu beauftragen und nicht den Gutachter zu nehmen, den die Versicherung Ihnen anbietet. Bei Fragen zur Auswahl des richtigen Gutachters sollten Sie sich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht wenden.

 

 

Darf ich mir nach einem Unfall ohne Weiteres einen Mietwagen nehmen? Was bedeutet Nutzungsausfall?

 

Grundsätzlich gilt, dass die Kosten für ein Ersatzfahrzeug bis zur Schadensbehebung (soweit die Zeitspanne angemessen ist) erstattungsfähig sind. Die Mietwagenkosten können schnell erhebliche Summen erreichen und sind regelmäßig heftig umstritten. Es besteht grundsätzlich ein Anspruch auf ein Ersatzfahrzeug desselben Typs. Üblicherweise wird ein Fahrzeug eine Klasse niedriger angemietet, um eventuellen Schwierigkeiten bei der Erstattung durch die gegnerische Haftpflichversicherung zu vermeiden. Probleme treten regelmäßig im Zusammenhang mit sogenannten Unfallersatztarifen auf. Die Mietwagenunternehmen berechnen regelmäßig deutlich erhöhte Tarife, wenn das Fahrzeug in Folge eines Verkehrsunfalles angemietet wird. Dies sorgt regelmäßig für Streit mit Versicherern, die in diesen Fällen einen Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht einwenden.

Schwierigkeiten entstehen schnell auch dadurch, dass das Fahrzeug nicht zügig repariert wird und sich dadurch die Anmietzeit des Ersatzfahrzeuges verlängert. Hier hilft Ihnen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht Nikolaus Walther, unnötige Kosten zu vermeiden und berechtigte Ansprüche auf Erstattung der Mietwagenkosten gegen die gegnerische Haftpflichtversicherung durchzusetzen.

 

Sicherer ist es, wenn möglich statt des Mietwagens den Nutzungsausfall geltend zu machen. Nutzungsausfallentschädigung wegen des entgangenen Gebrauchsvorteils steht dem Geschädigten für eine angemessene Reparatur- oder Wiederbeschaffungszeit zu. Voraussetzungen sind, dass der Geschädigte auch Nutzungsmöglichkeit und Nutzungswille belegen kann.  Rechtsanwalt Nikolaus Walther berät Sie als Rechtsanwalt für Verkehrsrecht gerne zu diesen Fragen.

Grundsätzlich spricht die Erfahrung für das Vorliegen des Nutzungswillens. Keine Nutzungsausfallentschädigung steht dem Geschädigten beispielsweise zu, wenn er Krankheitsbedingt das Fahrzeug nicht hätte nutzen können. Auch bei gewerblichen Fahrzeugen kann ein Anspruch auf Nutzungsausfall bestehen. Wo Fahrzeuge allerdings unmittelbar zur Erbringung gewerblicher Leistungen eingesetzt werden, wie z.B. bei Taxen oder LKW, muss der ausgefallene Ertrag konkret berechnet werden.

 

Im Zweifel sollten Sie die Frage, ob ein Mietwagen angemietet werden soll, mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht besprechen. 

 

 

Bekomme ich die Abschleppkosten erstattet?

 

Bei einem fahrunfähigen Fahrzeug sind die Abschleppkosten als Unfallfolge erstattungsfähig. Streit kann hier darüber entstehen, wohin das Fahrzeug abgeschleppt wird, also ob am Unfallort zur nächstgelegenen Werkstatt oder bis zur üblicherweise genutzten Heimatwerkstatt. Auch bei dieser Position nehmen Versicherer regelmäßig Abzüge vor. Sollten Sie mit entsprechenden Abzügen nicht einverstanden sein, sollten Sie den Vorgang einem Fachanwalt für Verkehrsrecht vorlegen.

 

 

Wann bekomme ich die Nebenkostenpauschale?

 

Immer. Leider wird diese Position jedoch häufig von Laien übersehen. Die Höhe ist regional unterschiedlich, in Hannover bekommen Sie regelmäßig 25,00 € erstattet. Die Nebenkostenpauschale ist dazu gedacht, kleinere Aufwendungen abzudecken, die im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen entstehen können (z.B. Porto, Telefonkosten, kürzere Fahrten). Auch hier versuchen Versicherer regelmäßig, Kürzungen vorzunehmen.  

 

 

Was ist ein Totalschaden, was ein Reparaturschaden?

Warum unterscheidet man zwischen Totalschaden und Reparaturschaden?

 

Ein (wirtschaftlicher) Totalschaden liegt dann vor, wenn die Instandsetzungskosten zzgl. Wertminderung höher sind als der Wiederbeschaffungsaufwand (Wiederbeschaffungswert - Restwert).

 

Die Unterscheidung ist wichtig, um Ihre Ansprüche richtig zu ermitteln. Die Rechtsprechung hat vier Fallgruppen aufgestellt. Die Kenntnis dieser Fallgruppen ist unerlässlich, um einen Verkehrsunfall richtig zu regulieren. Nach diesen Fallgruppen wird außerdem festgelegt, ob eine fiktive oder konkrete Abrechnung des Unfalles möglich ist. Die folgende Übersicht ist nicht abschließend und soll lediglich einen ersten Überblick verschaffen. Im Zweifel sollten Sie sich auf jeden Fall an einen erfahrenen Fachanwalt für Verkehrsrecht wenden.

 

1. Gruppe (Reiner Reparaturschaden)

Die Reparaturkosten übersteigen in diesem Fall den Wiederbeschaffungsaufwand nicht

 

Der Geschädigte kann fiktiv abrechnen, er legt also im Ergebnis den Kostenvoranschlag oder das Sachverständigengutachten vor und rechnet die kalkulierten Reparaturkosten netto mit der Versicherung ab. Hinzu kommen die weiteren Positionen wie Nebenkostenpauschale, Kosten für das Gutachten etc.

 

Der Geschädigte kann außerdem den Reparaturkostenersatz brutto in Ansatz bringen. Dafür muss die Reparatur tatsächlich durchgeführt werden. Nach vorlage der Rechnung werden die Kosten erstattet. Hinzu kommen die weiteren entstandenen Kosten (Nebenkostenpauschale etc.).

 

2. Gruppe (Wirtschaftlicher Totalschaden)

Die Reparaturkosten liegen unterhalb des Wiederbeschaffungswertes, aber über dem Wiederbeschaffungsaufwand.

 

Der Geschädigte kann auf Gutachtenbasis abrechnen. Er erhält den Wiederbeschaffungswert netto abzgl. des Restwertes. Hinzu kommen die weiteren durch den Unfall verursachten Schadenspositionen (z.B. Ummeldekosten, Nutzungsausfall etc.).

 

Ein Anspruch auf die Reparaturkosten brutto besteht bei Durchführung der vollständigen Reparatur und Vorlage der Rechnung.

 

Wird das Fahrzeug 6 Monate weitergenutzt oder erfolgt eine Teilreparatur, kann der Reparaturkostenersatz netto (zzgl. weiterer Schadenspositionen) verlangt werden.

 

3. Gruppe (130% Grenze)

Die Reparaturkosten liegen zwischen dem Wiederbeschaffungswert und der 130% Grenze. 

 

Erfolgt keine Reparatur, kann auf Gutachtenbasis (Wiederbeschaffungswert - Restwert) abgerechnet werden.

 

Im Falle der Eigenreparatur muss die Reparatur vollständig wie im Gutachten ausgewiesen durchgeführt werden. Das Fahrzeug muss wenigsten 6 Monate weitergenutzt werden. Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann der Geschädigte Reparaturkostenersatz netto verlangen.

 

Lässt der Geschädigte die Reparatur wie im Gutachten beschrieben vollständig durchführen, legt eine Rechnung vor und nutzt das Fahrzeug wenigstens weitere 6 Monate, kann er die Reparaturkosten brutto ersetzt verlangen.

 

4. Gruppe (über 130% Grenze)

Die Reparaturkosten liegen über 130% des Wiederbeschaffungswertes

 

Eine Reparatur ist nicht möglich, Abrechnung muss auf Gutachtenbasis erfolgen (Wiederbeschaffungswert - Restwert) plus weitere Schadenspositionen. Sinken die tatsächlichen Reparaturkosten unter die 130% Grenze wegen der Verwendung von Ersatzteilen, sind auch andere Abrechnungsvarianten denkbar.

 

Die genannten Gruppen  enthalten lediglich die Grundfälle. Bei Fragen zur Abrechnung Ihres Verkehrsunfalles sollten Sie sich unbedingt an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht wenden.

 

 

 

 

Nikolaus Walther

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